Pressenotiz:

Nach dem Oscar-Erfolg von NO OTHER LAND kehren Yuval Abraham und Rachel Szor mit einem neuen, hochaktuellen Dokumentarfilm zurück: NAZA feierte am 10. September seine Weltpremiere im Wettbewerb der 83. Internationalen Filmfestspiele von Venedig und wurde dort mit 25-minütigen Standing Ovations aufgenommen.

 

Über drei Jahre hinweg sprachen Abraham und Szor mit Angehörigen des israelischen Militärs und der Geheimdienste. 24 israelische Geheimdienstoffiziere und Soldaten kommen im Film anonymisiert zu Wort; ihre Stimmen und ihr Erscheinungsbild wurden digital verfremdet. Ihre Aussagen bilden die Grundlage für eine Untersuchung der militärischen Strukturen, Entscheidungsprozesse und Technologien hinter Israels Kriegführung in Gaza

 

 

Bei Fragen zum Film und Material- bzw. Interviewwünschen wenden Sie sich gerne an die betreuende Presseagentur:

 

boxofficePR
Bernd Fehr
bernd.fehr@boxofficepr.de
Tel. 0171-2636681
Colonnaden 46 / 20354 Hamburg

Regie
Yuval Abraham, Rachel Szor
Produktionsland
UK
Jahr
2026
Kategorie
Dokumentarfilm
Kinostart
01.10.2026
Länge
80'
FSK
12
Originalsprache
Englisch, Hebräisch
Synopsis

In geheimen nächtlichen Gesprächen auf den Dächern von Tel Aviv legen jene Menschen, die sie konzipiert und betrieben haben, die Systeme offen, die hinter Israels gezielter massenhafter Tötung palästinensischer Zivilisten im Gazastreifen stehen.

Regiestatement

„Wir haben diesen Film aus dem Gefühl der Verpflichtung heraus gedreht, unsere Position als Israelis zu nutzen, um die Systeme hinter der Massenvernichtung palästinensischer Zivilisten zu untersuchen, für die unser Land verantwortlich ist. Während der Dreharbeiten in den letzten drei Jahren stellten wir uns genau die Fragen, die bereits die Generation unserer Großeltern und im gesamten 20. Jahrhundert gestellt wurden: Wie kann eine Gruppe von Menschen die vollständige Entmenschlichung einer anderen Gruppe zulassen? Wie sehen die inneren Abläufe eines solchen Systems aus?

Viele der Enthüllungen in dem Film wurden fast unmittelbar, nachdem wir davon erfahren hatten, in den Monaten nach den Angriffen vom 7. Oktober von The Guardian (einem der Produzenten von NAZA) in Zusammenarbeit mit den Berichterstattungspartnern +972 Magazine und Local Call veröffentlicht. Der Film ermöglicht es uns, etwas Tieferes zu ergründen, als wir es allein mit unserem investigativen Journalismus könnten: nicht nur die Worte, die gesagt werden, sondern auch jene, die nicht gesagt werden – das Schweigen. Es liegt an uns allen, dieses Schweigen zu brechen.“

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